Was es über mich zu sagen gibt

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Ich bin Ines, 1983 geboren und lebe derzeit in Wien. In einem kleinen Dorf in Unterkärnten, umgeben von einem Reitstall und einem Bauernhof, aufgewachsen, habe ich von Kindestagen an viel Zeit in der Natur und mit Tieren verbracht. Ich liebte es, meine Zeit im Freien zu verbringen und meine Umgebung zu beobachten. Das ist bis heute geblieben. Für mein Studium ging ich nach Graz und entschied mich, Jus zu studieren. Hintergrund war wohl mein (nach wie vor) sehr stark ausgeprägter Gerechtigkeitssinn. Schnell musste ich jedoch erkennen, dass ich mein Studium zwar mochte und mir auch leicht darin tat, mein persönlicher Weg aber damit noch nicht zu Ende sein konnte.

Durch einen engen Freund hatte ich vor inzwischen mehr als zehn Jahren meine erste Berührung mit dem Thema „Meditation“ und das brachte mich zu einer intensiveren Beschäftigung mit Entspannung und Achtsamkeit. Seither versuche ich, diese Elemente auf unterschiedlichste Art und Weise in mein Leben zu integrieren, regelmäßige Besuche von Retreats und Meditationsgruppen sind nunmehr fixer Bestandteil meines Lebens. 2016 habe ich selbst eine Ausbildung zur Entspannungs- und Achtsamkeitstrainerin gemacht, die mich darin bestärkte, diesen Weg weiter gehen zu wollen. Im Jahr 2020 habe ich auch die Ausbildung zum KlangPractitioner bei Peter Charles Nezval und Veronika Semmler abgeschlossen, zwei wunderbaren und inspirierenden Menschen, die mich tiefer in der Welt der schwingenden und zentrierenden Klänge von Gongs, Klangschalen und anderen seelenberührenden Instrumenten eintauchen ließen. Die Arbeit mit Klängen ist eine wunderbare Ergänzung und Vertiefung meiner Meditations- und Achtsamkeitspraxis.

Für mich persönlich bedeutet Achtsamkeit, dass ich versuche, Automatismen in meinem Leben zu erkennen und Momente wieder bewusster zu erleben. Weiters so oft es geht, bewusst im Hier und Jetzt zu sein, immer wieder kurz inne zu halten und einfach da zu sein. Ich habe für mich gelernt, dass Achtsamkeit bereits in die kleinsten alltäglichen Momente integriert werden kann – wenn ich es zulasse. Es reicht schon, Dinge einfach einmal anders zu machen als gewohnt, zum Beispiel einen anderen Weg zur Arbeit zu gehen oder beim Aufstehen nicht automatisiert den immer gleichen Handgriff als Erstes zu machen.

Meditation in ihren unterschiedlichsten Formen (in Stille oder auch als Bewegungsmeditation) ist für mich eine wundervolle Möglichkeit, diese Achtsamkeit bewusst zu praktizieren und sie bringt mich auch mehr zu mir selbst und meinen wahren Wesenskern. Ich habe zu schätzen gelernt, wie gut es mir tut, den Tag bewusst in ein paar Minuten Stille zu starten oder am Abend nach einem voll gefüllten Tag (und Kopf) die Gedanken zur Ruhe kommen zu lassen.

Als Kind vom Land ist es für mich in einer Großstadt wie Wien, umgeben von unterschiedlichsten Einflüssen und Energien, immer wieder eine Herausforderung, mich auf das Wesentliche zu besinnen, ich sehe meinen Wohnort aber auch als mein derzeit optimales Lernfeld, das mich auf meinem persönlichen Weg sehr unterstützt (und auch herausfordert).

Wenn auch du spürst, dass das Leben noch mehr zu bieten hat und du bereit bist, es herauszufinden, dann würde ich mich freuen, dich öfters hier zu treffen, denn:

„Friede beginnt damit, daß jeder von uns sich jeden Tag um seinen Körper und seinen Geist kümmert.“ (Thich Nhat Hanh)

Daher meine Frage an dich: Gibt es noch einen Grund für dich, damit länger zu warten?