(Un)Erträgliche Stille?

Seitdem ich in einer Großstadt wie Wien lebe, bin ich mehr denn je mit dem Thema Lärm (oder anders formuliert: der Suche nach Stille) konfrontiert. Umgeben von Menschen, die es lieben, in Straßenbahn oder U-Bahn ihre Musik ohne Kopfhörer mit anderen Fahrgästen zu teilen oder hupenden Autos, deren Fahrern es im alltäglichen Stau nicht schnell genug gehen kann oder lautstark telefonierenden Sitznachbarn….Freiwillig oder unfreiwillig ist man fast ständig einer Beschallung ausgesetzt.

Dies wirft für mich ganz unweigerlich die Frage nach der Bedeutung von Stille auf…..

Früher brachte der Lärm die Menschen aus der Ruhe. Heutzutage ist es die Stille.

Hat Ernst Ferstl, von dem dieses Zitat stammt, Recht damit?

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Wie dich Reisen verändern kann

Länger war es jetzt still um mich. Der Grund: Ich habe auf Dalai Lama gehört und die letzten 2 ½ Wochen genutzt, um ein mir noch unbekanntes Fleckerl in Europa zu besichtigen: den Balkan. Die unglaubliche Natur dort (Meer, Berge, zahlreiche Nationalparks), verbunden mit der Kriegsvergangenheit und den gesellschaftlichen Strukturen (inzwischen hoher Anteil an Muslime) hat mich schon lange fasziniert.

Falls du dich nun fragst, was Dalai Lama damit zu tun hat. Ein wunderbares Zitat zum Reisen stammt von ihm:

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Du selbst sein heißt einzigartig sein

Facebook, Instagram, Twitter und wie sie alle heißen mögen – soziale Netzwerke sind heutzutage nicht mehr aus dem Leben vieler wegzudenken. Einerseits sind sie praktisch, um trotz großer Distanz mit anderen Menschen in Kontakt zu bleiben, andererseits – und das ist wohl der größere Nutzen – teilen wir so auch Vieles aus unserem Leben und möchten dafür Resonanz (positive in erster Linie).

Während meiner aktiven Facebook-Zeit (seit letztem Jahr ist damit Schluss, mein damaliger Vorsatz in der Fastenzeit darauf zu verzichten, hält glücklicherweise bis jetzt) konnte ich mich selbst gut dabei beobachten, was ständig vernetzt sein in mir auslöste, nämlich:

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Hindernisse meistern

Am Wochenende bin ich auf ein Zitat von Michael Jordan gestoßen, welches mich zu meinem neuen Beitrag inspiriert hat. Ins Deutsche übersetzt hat es gelautet:

„Wenn du versuchst etwas zu erreichen, werden auf dem Weg Hindernisse sein. Ich hatte sie; jeder hatte sie. Aber Hindernisse müssen dich nicht aufhalten.

Wenn du gegen eine Wand rennst, dreh dich nicht um und renne weg. Überlege dir einen Weg, wie du darüber klettern, hindurchgehen oder um sie herumgehen kannst.“

Das Zitat hat mich angeregt, mir über meine persönliche Bedeutung von Hindernissen und meinen Umgang mit ihnen klar zu werden. Beim Nachdenken sind mir Kindheits-Erinnerungen gekommen, da ich ja neben einem Reitstall aufgewachsen bin und dort öfters bei Springturnieren Zuseherin war.

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Earth Day – und die Frage, was wir beitragen können

Am 22. April wurde er wieder begangen – der alljährliche Earth Day. Ich bin vor ein paar Jahren auf ihn aufmerksam geworden und habe zunächst die Hintergründe etwas recherchiert:

Auf der Homepage https://www.earthday.de/ habe ich folgende Beschreibung gefunden:

Der Earth Day findet alljährlich am 22. April weltweit in über 190 Ländern der Erde statt. Das Earth Day-Motto, „Global denken, lokal handeln“, soll deutlich machen, dass es hier nicht nur um das heutige Wohlbefinden der Menschen geht. Gesunde Erde heißt gesunde Umwelt und lebenswerter Ort für die Zukunft. Dies bedeutet eine Verwirklichung der Visionen aus der Agenda 21 des UN-Erdgipfels von Rio de Janeiro 1992……Auch 21 Jahre nach Rio gelten mehr denn je die Grundprinzipien der Chapter der Agenda 21 für zukunftsfähige, nachhaltige Lebensgestaltung.

Schöne Gedanken, die hinter diesem alljährlich zelebrierten Tag stecken und Anlass für mich sind, um mir die Frage zu stellen, was ich persönlich beitragen kann. Auch wenn ich nicht davon ausgehe, dass ich noch Greenpeace-Aktivistin werde oder meinen Hauptberuf dem Umweltschutz widme, bin ich dennoch der festen Überzeugung, dass jeder von uns seinen Anteil, und sei er noch so minimal, leisten kann.

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Erkenntnisse

Kennst du das Gefühl, Ja zu sagen und eigentlich Nein zu meinen? Oder bist du auch jemand, der zuerst an andere denkt und erst danach an sich selbst? Ich erkenne immer wieder Muster in mir, die sich in gewissen Situationen wiederholen und wiederholen. In meinem nachfolgenden Beitrag habe ich ein paar Erkenntnisse zusammengestellt, die ich mir gerne vor Augen führe und die mir dabei helfen, Schritt für Schritt mein Leben zu leben. Vielleicht kann ich auch dich dabei unterstützen…

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Einfach JA sagen

Ja sagen zu dem, wie die Dinge gerade sind oder zu dem, was uns gerade widerfährt,  auch wenn es uns nicht gefällt, bedeutet nicht, alles einfach hinnehmen und akzeptieren zu müssen.

Es bietet uns aber die Möglichkeit, unseren Fokus besser auf die Veränderung der Situation zu lenken als wenn wir in der Situation verharren und bereits Geschehenes ablehnen und dagegen Widerstand aufbauen.

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Meditieren – ein Modewort heutzutage?

Hast du auch das Gefühl, dass im Moment, egal wohin man sieht, die Wörter „Meditieren“, „Achtsamkeit“ oder „Entspannung“ inzwischen schon fixer Bestandteil des Alltags sind und einen ständig umgeben? Egal, welches Prospekt ich aufschlage, die Angebote von Entspannungswochenenden, Relax-Time oder Aus- bzw. Rückzugszeiten (Retreats) haben nach meinem Empfinden in den letzten Jahren unglaublich und auch rasant zugenommen. Sogar Politiker und Unternehmer geben bereits an, dass sie in ihrer Freizeit meditieren. Entwickelt sich das Meditieren in unseren Kreisen also langsam zu einem Modewort? „Meditieren – ein Modewort heutzutage?“ weiterlesen