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    Ungeduld in Geduld verwandeln

    In der Ruhe liegt die Kraft. (Konfuzius)

    Es fällt mir leicht, dem zuzustimmen, wenn ich mich nicht gerade wieder darüber ärgere, dass etwas zu langsam geht. Dann kann meine sonst so gepriesene Geduld ganz schnell in das Gegenteil umschlagen und Konfuzius´ Worte sind von einem Moment auf den anderen einfach vergessen.

    Und als im Sternzeichen Widder Geborene ist es halt auch nicht immer so einfach. Der Widder ist schließlich nicht dafür bekannt, der Geduldigste unter den Sternzeichen zu sein. Steinböcken hingegen wird Geduld nachgesagt, wie beneidenswert.

    Studien haben nämlich ergeben, dass jemand, der verzichten und Rückschläge einstecken kann und ausdauernd ist, auch gesünder und erfolgreicher lebt. Das Erlernen von Geduld macht also nicht nur das eigene Leben leichter, sondern hat auch noch positive Auswirkungen auf die Gesundheit.

  • Blogbeitrag

    Der Sinn de(ine)s Lebens

    Überall ist sie präsent und kaum jemand hat sich wohl noch nicht die Frage nach ihr gestellt – zumindest nicht in unseren Breitengraden, in denen den meisten von uns glücklicherweise regelmäßiges Essen und ein Kopf über dem Dach gesichert sind. Die Rede ist von der Sinnsuche.

    Die unsicheren Zeiten, die gerade auf der Welt vorherrschen – sei es der Klimawandel (heutzutage spricht die Wissenschaft ja sogar schon von der unabwendbaren Klimakatastrophe), die Kriege und Auseinandersetzungen, die wir täglich in den Medien hören oder auch die steigende Überforderung unserer Gesellschaft (Stichwort: psychische Erkrankungen, Burn-out usw), ihre Schnelllebigkeit und das gefühlte Leben im Hamsterrad – lassen in vielen von uns die Frage nach dem Sinn des Lebens oder nach dem Grund, warum wir hier sind, intensiver denn je werden. Auch die Möglichkeiten von Retreats, Meditationen, Yoga und anderen Entspannungs-Angeboten haben in den letzten Jahren unglaublich zugenommen. Zahlreiche Indizien also, dass die Suche nach dem Sinn des Lebens viele Leute bewegt.

    Vorweg: Ich werde dir in diesem Beitrag keine abschließende Antwort nach dem Sinn des Lebens geben können, da es für mich nicht DIE einzig wahre Antwort darauf gibt. Aber vielleicht kann ich dich ein bisschen darin unterstützen, die Sinnsuche nicht zu verbissen anzugehen, sodass du währenddessen auch dein derzeitiges Leben noch genießen kannst.

  • Blogbeitrag

    Familie – ein kostbares Gut?

    Familie – wie geht es dir bei diesem Wort? Zaubert es dir ein Lächeln in dein Gesicht oder bringt es dich eher zum Augenrollen?

    Ich für meinen Teil stelle fest: Je älter ich werde, desto mehr gewinnt für mich auch meine Familie wieder an Bedeutung, zumindest noch mehr als sie es sowieso schon die ganze Zeit über tat.

    Familie ist wie ein Baum.
    Die Zweige können in unterschiedliche Richtungen wachsen,
    doch die Wurzeln halten zusammen. (Unbekannt)

    Woran aber liegt es, dass mit dem Älterwerden Familie und Herkunft wieder ins Zentrum rücken, wo man doch zuvor so viel Zeit damit verbracht hat, seinen eigenen Weg zu gehen und sich von seinen Wurzeln (die für einen wahrscheinlich nicht immer nur Positives bedeuten) zu lösen?

  • Blogbeitrag

    Für alle, die ihre verlorene Motivation suchen wie die Nadel im Heuhaufen

    Er hat mich wieder mal erwischt. Der Dieb, der mir immer und immer wieder meine Motivation klaut, meistens dann, wenn ich glaube, etwas gefunden zu haben, an dem ich jetzt bestimmt dran bleiben möchte….

    Kennst du das auch? Anfangs übereifrig und motiviert und von Mal zu Mal schwindet die Motivation, bis du da stehst und so sauer auf dich bist, dass es dieses Mal, obwohl du dir so sicher warst, wieder nicht geklappt hat.

    Und bist du für dich schon dahinter gekommen, woran es liegen könnte, dass deine Motivation so schnell zu Motivationslosigkeit wird?

  • Blogbeitrag

    Auch ein leerer Terminkalender kann erfüllend sein

    Ein voller Terminkalender ist noch lang kein erfülltes Leben. (Kurt Tucholsky)

    Besser könnte ich es auch nicht sagen in einer Zeit, in der wir meistens getrieben sind, von Termin zu Termin hetzen (egal, ob beruflich oder privat), gegessen wird zwischendurch und auch abends, nachdem wir meistens mehr als 8 Stunden gearbeitet haben, muss natürlich noch ein Unterhaltungsprogramm her. Wie langweilig wäre das Leben sonst?

    Kennst du es aber, wenn sich so ein Leben für dich, wenn du zwischendurch hinhörst, trotzdem nicht erfüllend anspürt?

  • Blogbeitrag

    Was der innere Frieden mit dem Weltfrieden zu tun hat

    Jährlich am 21. September wird er begangen, der von den Vereinten Nationen ins Leben gerufene International Day of Peace, zu Deutsch: der Weltfriedenstag.

    Ein Tag, dem leider in Zeiten wie diesen, wo man vom Gefühl überrannt wird, dass überall auf der Welt Kriege und Unruhen herrschen und Menschen eben nicht in Frieden miteinander leben können, viel zu wenig Beachtung geschenkt wird.

    Doch auch, wenn dieses Gefühl der konfliktbehafteten Welt in uns eine gewisse Ohnmacht und Hilflosigkeit auslöst, ist es wichtiger denn je, mit sich selbst in Frieden zu kommen.

    Wenn du auf meiner Seite bereits die Beschreibung über mich gelesen hast, bist du vermutlich schon auf nachfolgendes Zitat gestoßen:

    Friede beginnt damit, daß jeder von uns sich jeden Tag um seinen Körper und seinen Geist kümmert.

    Dieses Zitat stammt von Thich Nhat Hanh, einem buddhistischen Mönch, der inzwischen in Frankreich lebt und dort das Achtsamkeits-Praxiszentrum „Plum Village“ gegründet hat. Seit Jahrzehnten setzt er sich intensiv mit dem Zusammenhang von Achtsamkeit und Frieden auseinander und hat auch zahlreiche Bücher zu diesem Thema geschrieben.

    Auch wenn man im Internet recherchiert, stößt man auf zahlreiche Zitate von bekannten Persönlichkeiten (sei es Dalai Lama, Mahatma Gandhi oder Mutter Teresa), die sich um den (inneren) Frieden drehen.

    Kann ich also wirklich mit meinem eigenen inneren Frieden den Weltfrieden beeinflussen?

  • Blogbeitrag

    Prokrastination – oder was?

    …..oder besser gesagt: Was ich heute kann besorgen, das verschiebe ich gerne auf morgen…oder auch übermorgen.

    Ein Muster, das sich bei mir immer und immer wieder wiederholt. Eine unangenehme Aufgabe steht an und anstelle, dass ich sie gleich angehe und hinter mich bringe, schiebe ich sie vor mir her, und der Berg der Belastung wird immer höher und höher.

    Marie von Ebner-Eschenbach hat schon sehr treffend gesagt:

    Müde macht uns die Arbeit, die wir liegen lassen,
    nicht die, die wir tun.

    Diesen Worten kann ich nur voll und ganz beipflichten.

    Eigentlich einfach: Wenn ich eine unangenehme Aufgabe gleich erledige, dann kann ich sie abhaken und muss mich nicht jeden Tag von Neuem mit ihr konfrontieren.

    Woran liegt das aber, dass hier mein Handeln in Theorie und Praxis oftmals so auseinanderdriftet?

  • Meditations- und Achtsamkeitsübungen

    Fantasiereise am Strand

    Vorbereitung:

    Lege dich bequem auf einer Unterlage hin, sodass du die nächsten paar Minuten gut entspannen kannst. Die Reise kannst du dadurch unterstützen, indem du dir ein passende Musik mit Meeresrauschen aussuchst und diese während der Reise mitlaufen lässt. Empfehlen kann ich hier zum Beispiel diverse Apps mit Meditationsmusik, die im Übrigen auch die perfekte Unterstützung beim Einschlafen bieten.

    Wenn du bereit bist, schließe die Augen. Nimm zunächst ein paar tiefe Atemzüge. Nun kann deine Fantasiereise an den Strand beginnen.

    Die Reise:

    Stell dir nun vor, wie du dich an einem menschenleeren Strand befindest. Du blickst dich um und kannst die Ruhe wahrnehmen. Du beginnst loszugehen und machst Fußspuren in den von Menschen noch unberührten Sand. Auf deiner Haut kannst du die warmen Sonnenstrahlen und eine Brise vom leicht wehenden Wind spüren. Ganz sanft setzt du deine Füße Schritt für Schritt im warmen Sand auf. Durch den Sand hindurch kannst du die Verbindung mit der Erde wahrnehmen.

    Vor dir siehst du die Weite des türkisblauen Meeres. Du bleibst stehen und nimmst diese Weite tief in dir auf. Ganz entspannt siehst du den Wellen zu, wie sie ans Ufer rollen und danach verschwinden.

    Das Gefühl von Freiheit umgibt dich und du lauscht den Möwen, wie sie über dem Meer hinwegfliegen, getragen von der Freiheit.

    Du setzt dich nun in den Sand und lässt die feinen Sandkörner durch deine Finger rieseln, immer und immer wieder. Welch ein Wunder der Natur das alles ist.

    Dann streift dein Blick erneut das Meer entlang. Plötzlich taucht am Horizont eine Gruppe von Delfinen auf, die für dich ein wunderbares Schauspiel liefern. Sie springen aus dem Wasser, tauchen wieder ein, um sich gleich danach wieder zu zeigen. Du kannst sie aus der Ferne gut hören und auch wahrnehmen, welche Freude sie beim Herumtollen im Wasser verspüren.

    Ein unglaubliches Glücksgefühl macht sich in dir breit und eine angenehme Ruhe.

    Du lässt diesen Moment noch einmal auf dich wirken und nimmst ihn tief in dir auf. Dann stehst du auf und gehst wieder zurück an den Strand, von dem aus du gestartet bist. Ein unglaublich wohliges Gefühl begleitet dich dabei und du verspürst Dankbarkeit für diesen wundervollen Moment.

    Ende der Übung:

    Beginne nunmehr, Füße und Hände wieder langsam zu bewegen und deinen Körper aufzuwecken. Nimm drei tiefe Atemzüge. Drehe dich zur Seite und verweile dort kurz. Wenn du bereit bist, setze dich auf und öffne wieder die Augen, um ganz im Hier und Jetzt zu sein.

    Anmerkung: Die Übung kann gut alleine oder auch zu zweit gemacht werden. Wenn du sie alleine machst, könntest du den Text der Reise laut vorsprechen und aufnehmen. Dann kannst du ihn, wann immer du Zeit für die Übung hast, abspielen. Wenn Ihr zu zweit seid, dann kann einer den Text vorlesen und der andere die Reise machen. Hier ein Tipp am Rande: langsam lesen. Meine Erfahrung ist, dass man, auch wenn man das Gefühl hat, schon langsam zu lesen, meistens zu schnell ist. Der Fantasiereisende soll den Moment erleben können und genug Zeit haben, um sich die Dinge für ihn passend auszumalen.

    Was auch immer dich mehr anspricht: Wichtig ist, dass es sich gut für dich anfühlt!

  • Blogbeitrag

    Im Hier und Jetzt leben

    Laufe nicht der Vergangenheit nach und verliere dich nicht in der Zukunft. Die Vergangenheit ist nicht mehr. Die Zukunft ist noch nicht gekommen. Das Leben ist hier und jetzt.
    (Buddha)

    Ein wundervolles Zitat, das ich schon in- und auswendig kenne…Und wieder mal ertappe ich mich dabei, was ich mir gerade alles für die Zukunft ausmale – ein Haus im Grünen, einen Teilzeitjob und vieles, vieles mehr.

    Wie die Gegenwart aussieht? Eh klar: eine Vollzeitstelle und eine Wohnung mitten im Wien.

    Kennst du das auch, dass du bei deinen ganzen Plänen, die du so schmiedest, eigentlich fast darauf vergisst, in der Gegenwart zu leben? Ich kann ein Lied davon singen, da ich Meisterin darin bin, die Dinge anders haben zu wollen als sie gerade sind:

    Während meinen Zeiten in einer WG sehnte ich mich nach einer Wohnung allein – kaum hatte ich eine Wohnung alleine für mich, sehnte ich mich nach einer Wohnung/einem Haus außerhalb von Wien im Grünen…Ich kann dir noch zig andere solche Beispiele aufzählen.

    Am Ende führen sie aber alle zur selben Frage:

  • Meditations- und Achtsamkeitsübungen

    Einfache Atemübung

    Beim Einatmen schenke ich meinen Körper Ruhe. Beim Ausatmen lächle ich. Ich verweile im gegenwärtigen Moment und weiß, es ist ein wunderbarer Moment. (Thich Nhat Hanh)

    Atmen ist das Um und Auf – nicht nur zum Leben allgemein, sondern auch beim Sport, beim Yoga und…bei Entspannungsübungen. So gut wie jede Entspannungsübung hat ihren Fokus auf dem Atmen. Das ist das Schöne daran, dass du dich auf deine Atmung ganz leicht besinnen kannst, egal wo du gerade bist.

    Die nachstehend beschriebene Atemübung ist eine kurze Entspannungsübung für zwischendurch und eignet sich dort gut, wo du vielleicht ein paar Minuten die Augen schließen und gemütlich auf einem Sessel Platz nehmen kannst:

    Atemübung

    Setze dich aufrecht hin und lege die Hände bequem ab (zum Beispiel in deinem Schoß). Um auszuprobieren, ob du bequem sitzt, rutsche am besten ein paar Mal auf deinem Sessel hin und her, um dann in der für dich bequemen Sitzhaltung zu verweilen.

    Wenn du magst, schließe nunmehr die Augen und konzentriere dich auf deine Atmung. Nimm einfach wahr, wie du immer wieder ein- und ausatmest und wie sich deine Bauchdecke beim Einatmen hebt und beim Ausatmen wieder senkt….Und wenn jetzt Gedanken kommen, lass sie einfach da sein, ohne dich näher auf sie einzulassen (Hierzu gibt es eine schöne Metapher: „Stell dir die Gedanken als Wolken vor und lass sie einfach wie Wolken an dir vorüberziehen). Kehre einfach immer wieder zu deiner Atmung zurück und nimm diese wahr…

    Du kannst diese Übung, wenn es für dich das erste Mal ist, einfach für ein paar Minuten machen, um dich nicht gleich zu überfordern. Vielleicht gibt es bereits kurze Augenblicke, in denen du merkst, dass du und auch deine Gedanken innerlich ruhiger werden.

    Am Ende der Übung empfehle ich, drei tiefe Atemzüge zu nehmen und die Finger und Füße wieder langsam zu bewegen, um dich sanft aus der Übung rauszuholen.

    Viel Spass und gute Entspannung!