Alle Jahre wieder oder heuer nicht?

Alle Jahre wieder…kommt das Christkind und bevor es kommt, der vorprogrammierte Weihnachtsstress. Der gezwungene Besuch eines Einkaufszentrums am Samstag Vormittag hat mich sprachlos zurückgelassen und zwangsweise zum Nachdenken darüber gebracht, was Weihnachten beziehungsweise die Zeit davor mit uns macht. Daher mein Versuch, uns alle wieder an die Besinnlichkeit und das wohl bedeutendste Geschenk für andere, nämlich Zeit, Wertschätzung und Liebe füreinander, zu erinnern.

Doch wie ist die Realität?

„Alle Jahre wieder oder heuer nicht?“ weiterlesen

Hilfsbereitschaft für andere bedeutet Glück für uns selbst

Ein Bauer brachte mit seinem Esel einen schweren Sack mit Korn zum Müller. Unterwegs rutschte der Sack vom Rücken des Esels und lag nun auf dem Weg. So sehr der Bauer sich auch bemühte, den Sack anzuheben, es gelang ihm nicht. Der Sack war für einen Mann alleine viel zu schwer. So blieb ihm nichts anderes übrig als zu warten, dass jemand vorbei käme, der ihm helfen könne. 

Nach gar nicht langer Zeit hörte er einen Reiter näher kommen. Doch am liebsten hätte sich der Bauer in ein Mauseloch verkrochen, als er erkannte, dass der Reiter der Graf aus dem naheliegenden Schloss höchstpersönlich war. Viel lieber hätte er natürlich einen anderen Bauern oder Handwerksburschen um Hilfe gebeten. Es schien ihm ganz unmöglich, einen so hochgestellten Herrn um Hilfe zu fragen.

Der Graf kam heran geritten, erkannte das Problem, stieg vom Pferd und sagte: „Wie ich sehe, hast du ein bisschen Pech gehabt, mein Freund. Da bin ich ja gerade rechtzeitig gekommen, um dir behilflich zu sein.“ Sprach`s und fasste den Sack an einem Ende. Der Bauer nahm das andere Ende und gemeinsam hoben sie den Getreidesack auf den Rücken des Esels.

Immer noch fassungslos stammelte der Bauer: „Mein Herr, wie kann ich Ihnen das vergelten?“

„Nichts leichter als das“, sagte der Edelmann.

Wann immer du einen Menschen in Schwierigkeiten siehst, dann tue das gleiche für ihn!“

„Hilfsbereitschaft für andere bedeutet Glück für uns selbst“ weiterlesen

Die kleinen Wunder des Alltags – Eine Metapher

Heute gibt es für euch erstmals eine von mir geschriebene Kurzgeschichte über das Leben und darüber, wie wir wieder beginnen können, die kleinen Wunder des Alltags wahrzunehmen. Die Geschichte handelt von einem Mädchen namens Ravenna und ihrer Begegnung mit einem kleinen Kind am Strand, das sie lehrt, wieder offen für die tagtäglichen kleinen Wunder zu werden.

„Die kleinen Wunder des Alltags – Eine Metapher“ weiterlesen

Im Moment sein

Augenblicke, in denen wir inne halten, sind kostbar. (Voltaire)

Sich 20 Minuten oder länger für eine Mediation hinzusetzen, kann für viele Menschen im Arbeits-Alltag ganz schön schwer sein, alleine schon aus zeitlichen Gründen.

Helfen kann dir daher, kleine Übungen in alltägliche Abläufe zu integrieren. Man spricht hier von sogenannten kleinen Ankern, die man sich im Alltag setzen kann.

Ungefähr so kann das aussehen:

Du klebst dir ein Zettelchen an deinen Badezimmerspiegel oder gibst dir eins in deine Brief- oder Handtasche und jedes Mal, wenn du das Zettelchen siehst, weißt du, es ist für dich der Moment, kurz inne zu halten, um dich auf deinen Atem und deine Körperempfindungen zu konzentrieren und deine aktuelle Tätigkeit ganz bewusst wahrzunehmen.

Anker können aber auch alltägliche Situationen wie die U-Bahn- oder Straßenbahnfahrt sein oder das Anstellen in einer langen Schlange an der Supermarktkasse.

Probier einfach mal die Umsetzung in ein paar alltäglichen Situationen für dich aus, dann kannst du bestimmt rasch feststellen, welche Situation für dich am besten geeignet ist. Da fast jeglicher Moment dafür verwendet werden kann, ist es doch ganz schön schwer, eine Ausrede zu finden, oder? 😉

Ungeduld in Geduld verwandeln

In der Ruhe liegt die Kraft. (Konfuzius)

Es fällt mir leicht, dem zuzustimmen, wenn ich mich nicht gerade wieder darüber ärgere, dass etwas zu langsam geht. Dann kann meine sonst so gepriesene Geduld ganz schnell in das Gegenteil umschlagen und Konfuzius´ Worte sind von einem Moment auf den anderen einfach vergessen.

Und als im Sternzeichen Widder Geborene ist es halt auch nicht immer so einfach. Der Widder ist schließlich nicht dafür bekannt, der Geduldigste unter den Sternzeichen zu sein. Steinböcken hingegen wird Geduld nachgesagt, wie beneidenswert.

Studien haben nämlich ergeben, dass jemand, der verzichten und Rückschläge einstecken kann und ausdauernd ist, auch gesünder und erfolgreicher lebt. Das Erlernen von Geduld macht also nicht nur das eigene Leben leichter, sondern hat auch noch positive Auswirkungen auf die Gesundheit.

„Ungeduld in Geduld verwandeln“ weiterlesen

Der Sinn de(ine)s Lebens

Überall ist sie präsent und kaum jemand hat sich wohl noch nicht die Frage nach ihr gestellt – zumindest nicht in unseren Breitengraden, in denen den meisten von uns glücklicherweise regelmäßiges Essen und ein Kopf über dem Dach gesichert sind. Die Rede ist von der Sinnsuche.

Die unsicheren Zeiten, die gerade auf der Welt vorherrschen – sei es der Klimawandel (heutzutage spricht die Wissenschaft ja sogar schon von der unabwendbaren Klimakatastrophe), die Kriege und Auseinandersetzungen, die wir täglich in den Medien hören oder auch die steigende Überforderung unserer Gesellschaft (Stichwort: psychische Erkrankungen, Burn-out usw), ihre Schnelllebigkeit und das gefühlte Leben im Hamsterrad – lassen in vielen von uns die Frage nach dem Sinn des Lebens oder nach dem Grund, warum wir hier sind, intensiver denn je werden. Auch die Möglichkeiten von Retreats, Meditationen, Yoga und anderen Entspannungs-Angeboten haben in den letzten Jahren unglaublich zugenommen. Zahlreiche Indizien also, dass die Suche nach dem Sinn des Lebens viele Leute bewegt.

Vorweg: Ich werde dir in diesem Beitrag keine abschließende Antwort nach dem Sinn des Lebens geben können, da es für mich nicht DIE einzig wahre Antwort darauf gibt. Aber vielleicht kann ich dich ein bisschen darin unterstützen, die Sinnsuche nicht zu verbissen anzugehen, sodass du währenddessen auch dein derzeitiges Leben noch genießen kannst.

„Der Sinn de(ine)s Lebens“ weiterlesen

Familie – ein kostbares Gut?

Familie – wie geht es dir bei diesem Wort? Zaubert es dir ein Lächeln in dein Gesicht oder bringt es dich eher zum Augenrollen?

Ich für meinen Teil stelle fest: Je älter ich werde, desto mehr gewinnt für mich auch meine Familie wieder an Bedeutung, zumindest noch mehr als sie es sowieso schon die ganze Zeit über tat.

Familie ist wie ein Baum.
Die Zweige können in unterschiedliche Richtungen wachsen,
doch die Wurzeln halten zusammen. (Unbekannt)

Woran aber liegt es, dass mit dem Älterwerden Familie und Herkunft wieder ins Zentrum rücken, wo man doch zuvor so viel Zeit damit verbracht hat, seinen eigenen Weg zu gehen und sich von seinen Wurzeln (die für einen wahrscheinlich nicht immer nur Positives bedeuten) zu lösen?

„Familie – ein kostbares Gut?“ weiterlesen

Für alle, die ihre verlorene Motivation suchen wie die Nadel im Heuhaufen

Er hat mich wieder mal erwischt. Der Dieb, der mir immer und immer wieder meine Motivation klaut, meistens dann, wenn ich glaube, etwas gefunden zu haben, an dem ich jetzt bestimmt dran bleiben möchte….

Kennst du das auch? Anfangs übereifrig und motiviert und von Mal zu Mal schwindet die Motivation, bis du da stehst und so sauer auf dich bist, dass es dieses Mal, obwohl du dir so sicher warst, wieder nicht geklappt hat.

Und bist du für dich schon dahinter gekommen, woran es liegen könnte, dass deine Motivation so schnell zu Motivationslosigkeit wird?

„Für alle, die ihre verlorene Motivation suchen wie die Nadel im Heuhaufen“ weiterlesen

Auch ein leerer Terminkalender kann erfüllend sein

Ein voller Terminkalender ist noch lang kein erfülltes Leben. (Kurt Tucholsky)

Besser könnte ich es auch nicht sagen in einer Zeit, in der wir meistens getrieben sind, von Termin zu Termin hetzen (egal, ob beruflich oder privat), gegessen wird zwischendurch und auch abends, nachdem wir meistens mehr als 8 Stunden gearbeitet haben, muss natürlich noch ein Unterhaltungsprogramm her. Wie langweilig wäre das Leben sonst?

Kennst du es aber, wenn sich so ein Leben für dich, wenn du zwischendurch hinhörst, trotzdem nicht erfüllend anspürt?

„Auch ein leerer Terminkalender kann erfüllend sein“ weiterlesen

Was der innere Frieden mit dem Weltfrieden zu tun hat

Jährlich am 21. September wird er begangen, der von den Vereinten Nationen ins Leben gerufene International Day of Peace, zu Deutsch: der Weltfriedenstag.

Ein Tag, dem leider in Zeiten wie diesen, wo man vom Gefühl überrannt wird, dass überall auf der Welt Kriege und Unruhen herrschen und Menschen eben nicht in Frieden miteinander leben können, viel zu wenig Beachtung geschenkt wird.

Doch auch, wenn dieses Gefühl der konfliktbehafteten Welt in uns eine gewisse Ohnmacht und Hilflosigkeit auslöst, ist es wichtiger denn je, mit sich selbst in Frieden zu kommen.

Wenn du auf meiner Seite bereits die Beschreibung über mich gelesen hast, bist du vermutlich schon auf nachfolgendes Zitat gestoßen:

Friede beginnt damit, daß jeder von uns sich jeden Tag um seinen Körper und seinen Geist kümmert.

Dieses Zitat stammt von Thich Nhat Hanh, einem buddhistischen Mönch, der inzwischen in Frankreich lebt und dort das Achtsamkeits-Praxiszentrum „Plum Village“ gegründet hat. Seit Jahrzehnten setzt er sich intensiv mit dem Zusammenhang von Achtsamkeit und Frieden auseinander und hat auch zahlreiche Bücher zu diesem Thema geschrieben.

Auch wenn man im Internet recherchiert, stößt man auf zahlreiche Zitate von bekannten Persönlichkeiten (sei es Dalai Lama, Mahatma Gandhi oder Mutter Teresa), die sich um den (inneren) Frieden drehen.

Kann ich also wirklich mit meinem eigenen inneren Frieden den Weltfrieden beeinflussen?

„Was der innere Frieden mit dem Weltfrieden zu tun hat“ weiterlesen